Wärmepumpe · Köln

Wärmepumpe in Köln: Wärmeplan und Wasserschutz

Köln hat seinen Wärmeplan am 12.05.2026 beschlossen. In den dezentralen Versorgungsgebieten ist ein Wärmenetz laut Stadt sehr unwahrscheinlich und soll für die Heizungsentscheidung keine Rolle spielen – dort ist die eigene Wärmepumpe die naheliegende Lösung. Einen Anschluss- und Benutzungszwang gibt es nicht.

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Wer eine Erdwärmepumpe plant, sollte früh prüfen: Über 50 % des Kölner Stadtgebiets sind Wasserschutzgebiet, und Erdkollektoren, Erdsonden und Grundwasser-Wärmepumpen brauchen eine wasserrechtliche Erlaubnis der Stadt. Luft-Wärmepumpen betrifft das nicht. Das Kölner Energiemobil berät kostenlos.

Wärmeplanung in Köln

Vom Rat am 12.05.2026 beschlossen. Die Einteilung erfolgt je Baublock: dezentrale Versorgungsgebiete, in denen ein Wärmenetz sehr unwahrscheinlich ist, Wärmenetz-Bestands- und Erweiterungsgebiete sowie Eignungsgebiete. Gebiete mit Rechtsfolgen nach dem Wärmeplanungsgesetz hat Köln nicht ausgewiesen.

Warum das für die Wärmepumpe zählt: Der Wärmeplan zeigt, wo ein Wärmenetz kommen soll – und wo die eigene Heizung die Lösung bleibt. Liegt Ihre Adresse in einem Eignungs- oder Prüfgebiet, ist ein Netz möglich, aber nicht zugesagt; dann lohnt vor der Entscheidung eine Anfrage beim Versorger, wann und ob es kommt. Zum Wärmeplan

Was in Köln gilt

  • Kein Anschlusszwang: Köln hat keine Wärmenetzgebiete mit Rechtsfolgen ausgewiesen; ein Anschluss- und Benutzungszwang besteht nicht. (Stadt Köln, Fragen und Antworten zur Wärmeplanung)
  • Wasserschutzgebiete und Erdwärme: Über 50 % des Stadtgebiets sind Wasserschutzgebiet. Erdkollektoren, Erdsonden und Grundwasser-Wärmepumpen brauchen eine wasserrechtliche Erlaubnis der Stadt; Gebühr für Erdkollektoren mindestens 250 €. (Stadt Köln, Wasserschutzzonen und Erdwärmekollektoren)

Dazu kommt die Förderung des Bundes

Unabhängig vom Land gilt überall die Heizungsförderung der KfW (Programm 458): 30 % Grundförderung; wer selbst im Haus wohnt, bekommt je nach alter Heizung den Klimageschwindigkeitsbonus und je nach Einkommen den Einkommensbonus – zusammen höchstens 70 %, bei geringem Einkommen 80 %. Ob sich ein Programm der Stadt oder ihrer Stadtwerke mit der Bundesförderung kombinieren lässt, steht in seinen Bedingungen.

Was das Land NRW zusätzlich fördert und vorschreibt, steht auf der Seite Wärmepumpe in NRW.

Offizielle Stellen in Köln

Quellen, abgerufen am 20.10.2026: stadt-koeln.de · stadt-koeln.de · stadt-koeln.de

So arbeiten wir, egal wo Ihr Haus steht

  1. Gespräch per Telefon oder Video. Wir gehen Haus, Verbrauch und Pläne mit Ihnen durch – auch das, was sich ändern wird, etwa ein Elektroauto in zwei Jahren.
  2. Konzept statt Einzelteil. Daraus entsteht ein Vorschlag für die Wärmepumpe, einzeln oder zusammen, PV mit oder ohne Speicher.
  3. Angebote und Montage durch Partnerbetriebe, die wir vorher qualifiziert haben. Wir vergleichen die Angebote mit Ihnen und koordinieren die Montage.
  4. Förderantrag: Wir helfen Ihnen dabei, der Partnerbetrieb ebenfalls.
  5. Danach der Strom: Den Tarif, mit dem Ihr Haus künftig läuft, vergleichen wir mit und betreuen ihn über die Laufzeit weiter.
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